Schlafmedizinische Zentren

Für die differentialdiagnostische und therapeutische Abdeckung des gesamten Gebiets der Schlafmedizin ist die Zusammenarbeit von mehreren Fachdisziplinen notwendig. Dies sind vor allem Pneumologie und Kardiologe, Neurologie und Psychiatrie, HNO-Heilkunde und Pädiatrie.
Dabei muss jede der beteiligten Disziplinen ständig auf die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten ihres Faches, einschließlich der Notfallversorgung, zurückgreifen können.

Für Kliniken, bei denen alle diese Fächer an einem Standort bzw. in einem Gebäude angesiedelt sind, bietet sich die Organisationsform eines interdisziplinären Schlaflabors an. Wenn die Fachbereiche dagegen räumlich getrennt sind, ist eine enge Vernetzung von mehreren Schlaflaboren an den einzelnen Kliniken die optimale Lösung.

Für die Situation in Regensburg, in der die bestehenden Schlaflabore räumlich auf das Universitätsklinikum Regensburg, die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg in den Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo), die Klinik Donaustauf sowie die Universitätskinderklinik Ostbayern (KUNO) Standort Kinik St. Hedwig verteilt sind, stellt eine Vernetzung der Schlaflabore in der Form eines gemeinsamen Schlafmedizinischen Zentrums die bevorzugte Lösung dar.