Schlafstörungen

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen in unserer Gesellschaft.
Sie können nicht nur das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen, sondern auch die Leistungsfähigkeit vermindern und die psychische und die körperliche Gesundheit gefährden.

Die Schlafmedizin hat sich in den letzten Jahren zu einer eigenständigen medizinischen Fachrichtung entwickelt, die sich mit der Diagnostik und Behandlung, aber auch der weiteren Erforschung von Schlafstörungen befasst. Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten arbeiten interdisziplinär zusammen, um Patienten mit den unterschiedlichsten Formen von Schlafstörungen optimal zu versorgen.

Schlafstörungen treten in vielfältigen Formen auf (Klassifikation nach der ICSD-2):

  • Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie)

  • Störungen der Atmung im Schlaf (Schlafapnoe)

  • Störungen mit Tagesschläfrigkeit oder vermehrtem Schlafbedarf (Hypersomnie)

  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörung)

  • Unerwünschte Ereignisse im Schlaf (Parasomnien)

  • Schlafbezogene Bewegungsstörungen

  • Schlafstörungen bei anderen Erkrankungen