Hintergrund

In Regensburg gibt es eine lange Tradition der schlafmedizinischen Versorgung.

1987 wurde am Bezirksklinikum Regensburg eines der ersten Schlaflabore an einer psychiatrischen Klinik  in Deutschland gegründet.
Wenig später kam das Schlaflabor an der
Klinik Donaustauf hinzu, das sich vorwiegend mit der Diagnostik und Therapie von Atmungsstörungen im Schlaf befasst.
Ergänzt wurde das Spektrum 1998 mit dem Schlaflabor der
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Regensburg, dessen Schwerpunkt in der Behandlung von Atmungsstörungen im Schlaf bei Patienten mit Herzkreislauferkrankungen liegt.
Durch den Aufbau des
Schlaflabors der Universitäts-Kinderklinik Ostbayern (KUNO) wird auch die schlafmedizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ermöglicht.

Dazu kommt noch die enge Zusammenarbeit mit Spezialisten aus anderen Fachgebieten wie beispielsweise der HNO-Heilkunde und der Kieferorthopäde der Universitätsklinik Regensburg sowie mit niedergelassenen Fachärzten. Es kann als eine regensburger Besonderheit gelten, dass die Schlaflabore seit  ihrem Bestehen gut vernetzt sind und sich gegenseitig unterstützen. Der Zusammenschluss als „Universitäres Schlafmedizinisches Zentrum Regensburg-Donaustauf“ (USMZ) institutionalisiert diese gewachsene Zusammenarbeit.
Das USMZ wurde durch Beschluss des Vorstands des Universitätsklinikums Regensburg 2013 und mit Einverständnis der Geschäftsführung der medbo GmbH und der Klinik Donaustauf genehmigt.

Durch die enge Kooperation ist eine frühzeitige Versorgung der Patienten durch die am besten geeignete Einrichtung sichergestellt, und im Bedarfsfall können weitere Spezialisten hinzugezogen werden. Derzeit stehen im USMZ vier Spezialambulanzen und 18 Schlaflaborplätze für die ambulante und stationäre Versorgung zur Verfügung.